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Ausnahmsweise mal auf deutsch...

ist dieser Beitrag, da ich gerne mal ein Buch vorstellen möchte, dass auf deutsch ist. Also warum Lesern die der deutschen Sprache nicht mächtig sind ein deutsches Buch englisch vorstellen? Da hoffe ich doch einfach mal Ronny ein paar Leser abzwacken zu könne. Er sehe es mir nach.
Das Buch um das es sich handelt ist
Dreamweaver 8: Websites entwickeln mit HTML, CSS, XML, PHP und MySQL.
von Richard Beer und Susann Gailus. Was soll ich sagen, ohne dieses Buch gäbe es wohl die gesamte Seite nicht. In Internetforen zum Thema Webdesign findet man immer wieder weirdos die sich darüber aufregen, dass der Quelltext einer Seite nicht schön aussieht und dass die Validierung der Seite ergeben hat, dass dieses und jenes Tag nicht passt. Dererlei Korintenkackereien sind mir völlig egal. Noch keine Seite die ich geschrieben habe hat jemals Fehlermeldungen erzeugt. Eben erwähnte Coder produzieren dann eben Seiten wie diese: http://www.beutelz.de/PrivatHP/HOCM/hauptseite.php, oder eben auch diese hier: http://www.hellys-spielebox.de/.
Da freue ich mich ja für die Kollegen, dass ihr Quelltext schön aussieht, aber wenn das solch eine Homepage dabei herauskommt frage ich mich ernsthaft was wichtiger ist, Quelltext oder Benutzeroberfläche. Natürlich führte der Dreamweaver auch bei mir durch seine zahlreichen Möglichkeiten zu unzähligen Irrungen und Wirrungen: Ich benutze Java-Script bevor ich wusste was das ist, ich ballerete Seiten mit Flash Schaltflächen zu ohne darüber nachzudenken dass Besucher mit fehlenden oder alten Flash-Installationen (sowas soll es geben!) Meine Seite überhaupt nicht bedienen konnten. Ich erstellte Pop-up-Menüs als einzige Navigationsmöglichkeit die stets in Hyperlinks in neuen Fenstern öffneten. Nun muss an dieser Stelle gesagt werden, dass ich noch immer nicht zum Puristen geworden bin. Wenn mir Leute sagen, dass sie eine Seite nicht mögen, weil sie ohne Flash-Plugin nix benutzen können kann ich nur sagen: 'Ohne Computer könntet ihr die Seite auch nicht sehen und trotzdem versucht ihr nicht mit eurem neunziger Jahre Telespiel ICQ zu starten. Zeit bringt nun mal Veränderungen. Seht es ein! Und noch eins: Es gibt ein Internet jehnseits von SelfHTML. Stefan Münz weiß schon warum er nicht mehr mit euch spielen will!
Dreamweaver 8: Websites entwickeln mit HTML, CSS, XML, PHP und MySQL war genau meine Lösung um das richtige Maß zu finden und könnte es auch für andere sein. Man muss nicht entweder die Seite in blinkenden Bildchen versinken lassen oder alle Hyperlinks in Times-New-Roman-marineblau-unterstrichen darstellen.
Das Buch ist wie eine Straßenkarte zu genau dieser Erkenntnis und wie einem der Dreamweaver dabei helfen kann. Man lernt das Erstellen einer Seite (html, php...) anhand von expliziten Erklärungen der Funktionen, aber auch durch das Erstellen einer Buchwebsite, deren Erscheinungsbild und Funktionalität angepasst werden kann.
Die Dreamweaver WYSIWYG (What you see is what you get)-Oberfläche erlaubt einem Konzepte jenseits von Navigation links in Frame oder Spalte und den Inhalt in der Mitte zu erstellen. Man kommt leichter auf die Idee die Hyperlinks mal in einer anderen Farbe darstellen zu lassen wenn man einfach einmal auf eine Farbpalette klicken kann. Wo was dargestellt wird lässt sich besser vorstellen wenn man einmal hier und einmal da eine Ebene eingefügt hat.
Um sich nun aber in diesem Jungle aus Möglichkeiten nicht zu verlieren ist Beers und Gailus' Buch genau das Richtige. Bei anderen Tutorials bekommt man leicht das Gefühl, dass man ein Produkt erstellt ohne auch nur im Entferntesten zu wissen was man da eigentlich gerade macht. Nicht so hier. Und den Code-Puristen sei gesagt: der Dreamweaver bietet auch eine Code-Ansicht, die ebenfalls in diesem Buch erklärt wird.
p.s.: Und ganz unter uns: Wenn gerade niemand guckt könnt ihr ja auch mal in die WYSIWYG-Oberfläche wechseln und die Navigation mal unten platzieren. Aber schnell wieder wegmachen, bevor jemand merkt, dass ihr was annähernd Kreatives gemacht habt.
2007-06-28 00:00:00