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Die Version 1.0, 2.0
Telefonieren mit Peter Meier
Fortsetzung Version 01.0: Eine Türknarren leitet das Bühnenstück ein. Die Figur die H. Ste-fan darstellt, betritt als erstes die Bühne, begleitet von einem Lachen. Er sagt nichts, die Spannung steigt, er geht wieder, nur dieses langsam in die tiefsten Gehirnwindungen eindrin-gende Lachen bleibt. Jetzt betreten gleich zwei Darsteller die Bühne, kein Wort wird gespro-chen. So geht es immer weiter und weiter, jedoch wird im weiteren Verlauf Sprache als Mittel eingesetzt. So z. B.: “Doppelhochzeit“…“das hätte ich nicht gedacht“ oder „ich denke ich denke ich denke du bist zur Kur“. Sicherlich könnte man jetzt sagen, das sind doch nur Wort-fetzen aus einen fraktalem Meisterwerk, der schubertschen Bohemeschmiede. Und genau da ist das Problem. Die Wörter werden in einem nicht erkennbaren Zusammenhang miteinander genannt, zumindest auf den ersten Blick. Da ich nicht gewillt bin hier weiter eine Deskription der Szenen nieder zu schreiben, werde ich ein wenig spekulieren. Dafür muss ich erst eine Szene beschreiben. Ein Tisch um welchen drei Stühle platziert sind, steht auf der Bühne. Zwei Personen sitzen an dem Tisch auf den Stühlen. Eine Person nimmt ihre Ohren und simultan den Hörer, des auf dem Tisch befindlichem Telefons ab. Nun hält sie das Ohr an die Hörmu-schel des Telefons…Zeit vergeht…jetzt haftet sich diese Person ihr Ohr wieder an und er-schreckt so stark, dass sie den plötzlichen Tod findet. Was hat sie nun gehört?? Was kann so schrecklich sein? Bedenken hierbei muss man, dass es vor 1996 gewesen war bzw. in 1996. Also fallen Flutkatastrophe in Indien und der Tod Rudolph Mooshammers, wenn man auf Weltereignisse abstellen will, aus. Ich denke es war ein ganz persönliches Schicksal, nein nicht die Fahrt von Prinzessin Diana. Es war eines dieser ganz persönlichen Tragödien, von denen man nichts aber auch nichts in den Medien hört oder sieht. Keine Talkshow, keine Fernsehnachricht, keine geschriebene Zeile, nichts nur Stille, eine Leere, die nur durch sich selbst beschrieben werden kann. Eines der Schicksale, die anderen Menschen verborgen blei-ben und deshalb erzählt werden müssen. Peter Meier ein Freund der Figur hat ihn angerufen und ihm mitgeteilt, sie (also die Person) werde gleich sterben. Dies scheint sehr einfach auf den ersten Moment und auch im zweiten wird es so sein. Letztendlich bleibt als Schlussfolge-rung nur, dass uns dieses etwa 10-minütige Kunstwerk sage möchte: „Menschen redet mitein-ander und nicht aneinander vorbei“.
Freibader Elegie und Bilderbuch
Version 02.0: Hier wird ein Freibad und Riesa zur Interaktion mit dem Publikum verwendet, wobei das Freibad gleichzeitig als Himmel, Hölle und Paradies fungiert (Gott redet hier direkt über den Bildschirm mit den Zuschauern der DVD). Interessant an dieser Version, Herr Ste-phan ist zu diesem Zeitpunkt (1997) sieben Jahre alt/ jung und feierte seinen fünften Ge-burtstag am gestrigen Tag.
2007-09-02 00:00:00