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Das Gefühl die...
...Zelle dreht sich...so ähnlich beschrieb Ulrike Meinhof ihre Erfahrungen über die Isolation. Nun weiß ich nicht wie es ist in Haft zu sitzen und noch weniger wie es ist aus Zwang isoliert zu sein von dem Rest der Gesellschaft, ja sogar vom Rest der Inhaftierten.

Möglicherweise hat das zur Selbsttötung am 08.05.1976 von Ulrike Meinhof geführt, nur ist die "Wahrheit" selten so einfach. Sie ist eher ein sehr vielschichtiges Konstrukt, das man durch Sprache nicht treffend beschreiben kann und es auch mit Nichten verstehen wird.

Genau wie in diesem Moment. Ich wollte eigentlich über die mysteriösesten Kopfschmerzen schreiben, welche mich gerade, schlimmer als in meinem bisherigen Leben, plagen und mein Prolog handelt über ein Teil der Deutschen Geschichte. Wahrscheinlich ist gerade das, was dieses, an meinen Neuronen wirkende Drücken verursacht, Anlass für solch merkwürdige Sprünge in der Zeit. Oder/ und es ist eine Weitsicht, ein unbeschränkter Blick auf etwas, dass mein Bewusstsein zu Tage fördert ohne dabei Halluzination zu sein.

Letztendlich also der Effekt, den Lysergsäurediethylamid verursacht ohne jedoch selbige eingenommen zu haben. Und nicht mal Lysergsäureamid war da im Spiel (was hier gänzlich nichts mit Herrn Neumann oder Morgenstern zu tun hat, sondern ganz unschuldig in der umgangssprachlichen Form verwendet wird), dies ist auch ohne Weiteres zu prüfen, da keine hawaiianische Holzrose sich in meinem Besitz befindet.

Ich kenne Menschen, die das so eben geschehene als nicht intendierte Folge intensionalen Handelns bezeichnen würden, doch machen wir uns nichts vor, ganz klar ich gehöre zu diesen Homo sapiens. Andere sagen: ich schwiff ab; Die Möglichkeiten sind nicht so eingeschränkt wie man, (vielleicht) auf ein erstes Analysieren hin, glaubt. Und so kann der Leser (/-in) sich hier auch gern eine andere Formulierung des Abschweifens erdenken.

Eine wunderbare Nacht und einen schönen Freitag wünsche ich allen Lesern und Nichtlesern (selbstverständlich, Frau Schwarzer, trifft das auch für die Weiblichen Leser;-) zu )Und so entlasse ich den Leser und auch die Leserin mit Folgenden Worten: "Der Mensch kann wohl tun was er will, aber er kann nicht wollen was er will."
2007-10-18 00:00:00